EFP (Exchange of Futures for Physicals)

EFP - Verträge als Vermarktungsvariante

Der Einsatz von EFP-Verträgen bietet ihnen folgende Vorteile:

  • Vereinfachung der Vertragsverhandlungen
  • Verringerung des Konflikpotenzials durch individuell festgestellten Preis
  • Ausschaltung des Absatz- bzw. Bezugsrisikos
  • Entkoppelung des Preisrisikos vom Absatz- bzw. Bezugsrisiko
  • Garantierte Ausführung der eingangenen Futurepositionen
EFP Geschäfte werden vor allem zwischen Produzent und Abnehmer durchgeführt. Zum Beispiel zwischen Getreideproduzent und Erfassungshändler oder zwischen Ferkelproduzent und Schweinemäster oder zwischen Schweinemäster und Viehhändler/Schlachthof.

Bei der Durchführung eines EFP Geschäftes werden Vertragsabschluss und Preisfestlegung voneinander getrennt. Käufer und Verkäufer der Waren vereinbaren lediglich Liefertermin und Liefermenge. Darüber hinaus vereinbaren die Vertragspartner, dass zum Liefertermin die eingegangen Terminkontrakte an der Börse ausgetauscht werden.

Jeder Partner legt nun seinen individuellen Preis, entsprechend seiner Markteinschätzung, selbstständig an der Warenterminbörse durch Kauf bzw. Verkauf von Terminkontrakten fest. Der Käufer wird ein niedrigeren Preis fixieren. Der Verkäufer hingegen einen höheren Preis.


Weitere Informationen folgen in Kürze.